Eine starke Aufwertung der Schulstandorte

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier setzte sich für "9+2 Modell" ein

05.04.2018 | Buch/Ast
Große Freude in Buch und Ast über das neue
Große Freude in Buch und Ast über das neue "9+2 Modell" für die beiden Schulstandorte. Dafür sind (v.l.) Tiefenbachs Bürgermeisterin Birgit Gatz, Buchs Bürgermeister Franz Göbl und sein Stellvertreter Matthias Wenzl dem Landtagsabgeordneten Helmut Radlmei

Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut, hat sich dafür engagiert, dass die Schulstandorte Ast und Buch eine starke Aufwertung erfahren. Diese beiden können nun im jährlichen Wechsel das "9+2 Modell" verwirklichen. Bei diesem können Jugendliche in zwei Jahren die Mittlere Reife erlangen.

Der Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier hat zur Umsetzung des "9+2 Modells" Gespräche der Kommunalpolitiker im Landtag ermöglicht. Radlmeier erkundigte sich dieser Tage im Bucher Rathaus nach dem aktuellen Sachstand. Buchs Bürgermeister Franz Göbl, sein Stellvertreter Matthias Wenzl und Tiefenbachs Bürgermeisterin Birgit Gatz dankten dem Abgeordneten für seinen Einsatz zum Erhalt des neuen Schulmodells. „Helmut Radlmeier hat für uns die Türe in München geöffnet“, so Gatz. Man blickte auf die gemeinsamen Gespräche in der Landeshauptstadt zurück. Radlmeier resümierte: „Es war ein gutes Zusammenspiel aller Beteiligten. Die Landespolitik und die Kommunalpolitik arbeiteten überparteilich zusammen. Gemeinsam mit dem Ministerium wurde das "9+2 Modell" erarbeitet“.

Eine echte Bereicherung


Es ist eine echte Bereicherung für die Schulstandorte Buch uns Ast, darin waren sich alle einig. Denn es ermöglicht erst einmal die Mittlere Reife. Zudem absolvieren die Jugendlichen beim "9+2 Modell" die Mittlere Reife erst nach elf statt nach zehn Jahren. Man hat also ein Jahr länger Zeit, sich auf die Prüfungen vorzubereiten. „Es wird bereits der Übertrittsdruck ab der vierten Klasse herausgenommen“, betonte Wenzl. Gatz pflichtete bei: „Im 9+2 Modell ist viel Entspannung erhalten“. Und schließlich ist es nicht nur eine Bereicherung für Buch und Ast, sondern für die gesamte Region. Denn es können alle Schüler hieran teilnehmen. Sie müssen nicht den entsprechenden Schulverbänden angehören. Bürgermeisterin Gatz betonte: „Ziel muss es sein, dass die Schüler aus Landshut zu uns heraus fahren“. Die Werbetrommel rührt auch Radlmeier: „Es ist eine ganz tolle Geschichte für den südlichen Landkreis Landshut.“ 

Ein paar Schüler werden noch benötigt

Geplant ist, heuer noch mit dem "9+2 Modell" an der Bucher Schule zu starten. Allerdings würde man hierfür dringend noch ein paar Schüler für die erforderliche Klassenstärke benötigen. Dies liegt an der Tatsache, dass die Zusage für das Modell erst kam, als viele Jugendlichen bereits einen Ausbildungsplatz in der Tasche hatten, führten Göbl und Gatz aus. Ansonsten sind sich die beiden Bürgermeister sicher, dass das "9+2 Modell" auch hier ein echter "Renner" wird. Im nahegelegenen Markt Wartenberg (Landkreis Erding) erfreut sich das Schulmodell beispielsweise schon großer Beliebtheit. Wer also noch am "9+2 Modell" teilnehmen möchte, soll sich baldmöglichst mit den Kommunen Buch und Tiefenbach oder den Schulen in Verbindung setzen.   

Bürgermeister Franz Göbl und Bürgermeisterin Birgit Gatz stellten dem Landtagsabgeordneten abschließend noch die Stärken ihrer Schulen vor. Beide genießen einen hervorragenden Ruf. So hat beispielsweise Buch durch den Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel überregionale Wertschätzung erfahren. Die Bundeskanzlerin war damals sichtlich angetan von der hervorragenden MINT-Garage an der Bucher Schule. „Mit dem 9+2 Modell werden die Schulen kräftig aufgewertet. Damit werden Chancen ermöglicht. Die Bildungsregion Landshut wird weiter gestärkt“, fasste Radlmeier zusammen.