„Mehr Bayern im Bund“

Jahreshauptversammlung der Jungen Union Altdorf

28.03.2018 | Altdorf
Die JU Altdorf um Vorsitzenden Johann Maier (4.v.l.) hatte auf ihrer Jahreshauptversammlung JU-Kreisvorsitzenden Hans-Peter Deifel (l.), Altdorfs Bürgermeister Helmut Maier (2.v.l.) und Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (5.v.l.) zu Gast.
Die JU Altdorf um Vorsitzenden Johann Maier (4.v.l.) hatte auf ihrer Jahreshauptversammlung JU-Kreisvorsitzenden Hans-Peter Deifel (l.), Altdorfs Bürgermeister Helmut Maier (2.v.l.) und Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (5.v.l.) zu Gast.

Zur Jahreshauptversammlung traf sich die Junge Union Altdorf beim Huberwirt in Gstaudach. Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut, unterstrich dort in seiner Rede die Bedeutung konsequenter Politik

JU-Vorsitzender Johann Huber konnte bei der Jahreshauptversammlung neben Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier auch Altdorfs 1. Bürgermeister Helmut Maier und den Kreisvorsitzenden der JU, Hans-Peter Deifel, begrüßen. Letzterer betonte in seinem Grußwort die gute Zusammenarbeit des Ortsverbandes mit der Kreisebene. Politisch konzentriere sich für die JU in diesem Jahr alles auf die Bezirks- und Landtagwahl im Oktober. Noch mehr als bisher müsse man den Dialog mit dem Bürger suchen. Als Kreisvorsitzender setze er hier auf die volle Unterstützung der JU für die Kandidaten, so Deifel.

Richtungsweisende Wahl


Die Landtagswahl am 14. Oktober griff auch Helmut Radlmeier in seinem Beitrag auf. Sie sei „richtungsweisend dafür, wie es mit dem Freistaat weitergeht“. Dank dem neuen Ministerpräsidenten Markus Söder herrsche nun eine echte Aufbruchstimmung in der Partei. Auch die JU hatte sich frühzeitig für Söder ausgesprochen. Zentrales Anliegen sei die weitere Stärkung der inneren Sicherheit. Mit Joachim Herrmann habe man weiterhin den erfahrensten Innenminister Deutschlands. Zugleich stelle die CSU mit Horst Seehofer den neuen Bundesinnenminister. Damit sei der Bereich innere Sicherheit in einer Hand und man könne gezielt Verbesserungen anpacken. Im Vergleich zum Freistaat Bayern habe der Bund und andere Länder hier Nachholbedarf. Das belegten auch die Zahlen: Während im Freistaat im Jahr 2016 63 Prozent der Straftaten aufgeklärt wurden, waren es im Bund nur 56 Prozent. Die Devise laute also „mehr Bayern im Bund“, so Radlmeier.

Generationengerechte Politik


Gleiches gelte für die Migrationspolitik: Auch hier müsse Bayern mit seinem Dreiklang aus Humanität, Integration und Begrenzung Vorbild sein. Eine nachhaltige Begrenzung sei entscheidend, um die Solidarität in der Bevölkerung zu erhalten und eine erfolgreiche Integration auf der Basis unserer Grundwerte gewährleisten zu können. Dazu gehöre eine geradlinige Rückführungspolitik. Dass man Migranten nicht ausreichend helfe, sei angesichts der hohen Ausgaben ein leerer Vorwurf. Leisten könne sich der Freistaat das nur wegen seiner guten Wirtschaftspolitik. Man befinde sich schon im 13. Jahr ohne neue Schulden. „Im Zeitraum von 2012 bis 2017 haben wir über 4 Milliarden Euro an Schulden getilgt und gleichzeitig 5 Milliarden Euro Rücklagen gebildet“, führte Radlmeier aus. Die bayerischen Kommunen unterstütze man durch den kommunalen Finanzausgleich mit einen neuen Rekordwert von über 9,5 Milliarden Euro. „Das gibt es in keinem anderen Bundesland“, hielt Radlmeier fest. „Solide Finanzen sind die Basis für Chancen für die Zukunft und damit enorm wichtig für die kommenden Generationen. Konsequentes Haushalten ist unser Beitrag zur Generationengerechtigkeit“, fasste der Abgeordnete zusammen.

Um junge Generationen zu unterstützen, habe die CSU sich für ein Baukindergeld stark gemacht. Die weitere Schaffung von Wohnraum sei ein zentrales Anliegen des Freistaates. Deshalb habe man ein eigenes Ministerium für Wohnen, Bauen und Verkehr geschaffen. Mit dem Wohnungspakt Bayern sei eine Wohnungsbauoffensive gestartet worden, die man auf allen Ebenen fortsetzen wird. Zumal es, wie auch Bürgermeister Helmut Maier bestätigte, immer schwieriger werde, Bauland auszuweisen. Daran werde man arbeiten. Denn: „Ein Eigenheim ist für junge Familien die beste Vorsorge“, so Radlmeier.