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Presse

05.09.2022 | CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Strom-Stresstest: CSU-Fraktion fordert Laufzeitverlängerung aller aktiven Atomkraftwerke

Die Laufzeiten aller aktiven Atomkraftwerke müssen verlängert werden - das fordert die CSU-Fraktion nach der Vorstellung des Stresstests-Ergebnisses.  Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat dabei bekanntgegeben, dass zwei der noch drei aktiven Atomkraftwerke bis April 2023 nur als Reserve zur Verfügung stehen sollen. Die CSU-Fraktion sieht die Laufzeitverlängerung aber als notwendig an, um die Energieversorgung zu sichern und den Energiemarkt zu stabilisieren.  

Dazu der CSU-Fraktionsvorsitzende Thomas Kreuzer:

 „Die Atomkraftwerke begrenzt bis zum Frühjahr 2023 nur als Notreserve weiterlaufen zu lassen ist nicht ausreichend. Dies führt zu einer weiteren Verknappung und Verteuerung des Stroms. Wir können es uns momentan nicht leisten, auf eine bestehende Energieressource zu verzichten. Wir haben eine Verlängerung bereits seit Beginn der Energiekrise gefordert. Es ist doch ein Irrwitz, dass ausgerechnet die Grünen jetzt lieber klimaschädlichen Kohlestrom nehmen als CO2-neutralen Atomstrom.

Der Stresstest zeigt zudem: Die Behauptung der Grünen, wir hätten nur ein Gas- und kein Stromproblem, war kompletter Unsinn. Trotz der Forderung zahlreicher Experten und drängender Rufe aus unseren europäischen Nachbarstaaten hat die Ampel-Regierung wertvolle Zeit verstreichen lassen. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt, um einen durchgehend sicheren Betrieb zu gewährleisten.“

Dazu die energiepolitische Sprecherin der CSU-Fraktion, Kerstin Schreyer:

„Die bisherige Haltung der Bundesregierung zur Verlängerung der AKW-Laufzeiten ist energie- und wirtschaftspolitisch fatal. Wir müssen in der derzeitigen Energienotlage alle Potenziale nutzen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die Energiepreissteigerungen zu dämpfen. Auch auf weiteren Feldern der Energiepolitik muss die Ampel jetzt endlich handeln. Wir brauchen dringend Beschleunigungsmaßnahmen zum schnelleren Ersatz von Gas aus Russland durch Flüssiggas und andere Energieträger. Zudem müssen Gaseinsparungen in der Wirtschaft endlich umfassend erleichtert und gefördert werden.“