MdL Radlmeier: Landshuter Umweltstation gesichert

Förderung auch ohne Veranstaltungen

30.04.2020 | Josef Amann | Landshut/München.
Sind froh, dass die Zukunft der Umweltstation gesichert ist: Leiterin der Station Dr. Verena Eißfeller und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier. Foto: Archiv.
Sind froh, dass die Zukunft der Umweltstation gesichert ist: Leiterin der Station Dr. Verena Eißfeller und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier. Foto: Archiv.

Corona-bedingt ist auch die Landshuter Umweltstation geschlossen. Ohne Kurse und Veranstaltungen würde die Umweltstation normalerweise auch keine Förderung vom Freistaat erhalten. Aufgrund der Ausnahmesituation fließt das Geld aber trotzdem, wie Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) klarstellt.

Ohne Projekt keine Projektförderung: Vor diesem Dilemma hätten die Umweltstationen in Bayern in diesem Jahr gestanden. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden bis auf Weiteres alle Projekte sowohl in Schulen als auch im Erwachsenenbildungsbereich abgesagt. „Wir hatten schon vieles vorbereitet. Gerade zu dieser Jahreszeit herrscht bei uns normalerweise Hochbetrieb“, schildert Dr. Verena Eißfeller, die Leiterin der Umweltstation Landshut. Ohne Projekte und damit ohne entsprechende Projektförderung wäre es nicht nur für die Landshuter Umweltstation finanziell eng geworden.
Unbürokratische Hilfe kommt nun vom Freistaat: „Das bewährte Netz der Umweltstationen wird erhalten. Um das Fortbestehen zu sichern, zahlt der Freistaat die erwarteten Zuwendungen aus – auch wenn die geförderte Veranstaltung gar nicht stattfindet“, erläutert Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, der sich bereits in der Vergangenheit für die Landshuter Umweltstation eingesetzt hatte. „Wichtig ist auch, dass die Gelder rasch ausgezahlt werden. Das hat das Umweltministerium bereits zugesichert“, so der Abgeordnete.

„Als Umweltstation sind wir natürlich sehr froh über diese Unterstützung“, freut sich Dr. Eißfeller. „Ohne die Mittel hätte es für uns düster ausgesehen. Wenn zudem die Auszahlung schnell vonstattengeht, haben wir nicht nur Planungssicherheit für dieses Jahr, sondern können schon jetzt an unseren künftigen Projekten arbeiten. Sobald wir dürfen, können wir dann gleich loslegen“, so Eißfeller. Die Zukunft der Landshuter Umweltstation ist also gesichert. Sehr zur Freude der beiden Träger der Station, Stadt und Landkreis Landshut: „Mit ihrem vielfältigen und dezentralen Angebot leistet die Umweltstation eine sehr gute Arbeit. Sie vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Natur- und Umweltwissen auf anschauliche und damit nachhaltige Weise“, so Oberbürgermeister Alexander Putz und Landrat Peter Dreier.