Nächster Halt: Barrierefreiheit?

Freistaat meldet Neufahrn für Barrierefreiheitsprogramm an

17.02.2020 | Josef Amann | Neufahrn.
Neufahrns 2. Bürgermeister Otto Pritscher (l.) und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier freuen sich, dass der barrierefreie Ausbau des Neufahrner Bahnhofes in Sicht ist.
Neufahrns 2. Bürgermeister Otto Pritscher (l.) und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier freuen sich, dass der barrierefreie Ausbau des Neufahrner Bahnhofes in Sicht ist.

Seit mehreren Jahren wird angestrebt, den Bahnhof in Neufahrn barrierefrei zu gestalten. Zuletzt hatte Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) 2018 den damaligen Verkehrsstaatssekretär Josef Zellmeier nach Neufahrn, der seine Unterstützung zusicherte. Jetzt wurde eine entscheidende Weiche für die Herstellung der Barrierefreiheit gestellt.

Im Rahmen eines Förderprogramms will der Bund weitere Bahnhöfe barrierefrei ausbauen. Dafür übernimmt er die Hälfte der Kosten. Die andere Hälfte steuert als freiwillige Leistung der Freistaat mit den Kommunen bei. Im Fokus stehen mittelgroße Stationen mit 1.000 bis 4.000 Fahrgästen am Tag. Der Freistaat Bayern hat nun 70 dieser Bahnhöfe beim Bund angemeldet. Mit höchster Priorität wurden 12 Stationen von Freistaat ausgewählt. Die gute Nachricht: Neufahrn gehört zu diesem auserlesenen Kreis. „Ich freue mich, dass unsere Bemühungen vorankommen. Im Herbst 2018 wurde der Bahnhof mit einer dynamische Fahrgast-Informationsanlage ausgestattet. Die Anmeldung durch den Freistaat ist der nächste, ganz wichtige Schritt. Von Landesseite wurde gehandelt. Jetzt ist der Bund gefragt. Denn allein er entscheidet, welche Stationen ausgewählt werden“, erläutert Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier. „Ich hoffe sehr, dass Neufahrn zum Zuge kommt – zumal die Bundesmittel knapp bemessen sind. Hier müsste der Bund nachbessern und mehr Mittel für das Programm zur Verfügung stellen“, so Radlmeier.