Großer Schritt in Richtung Zukunft

Wasserstoffinitiative diskutiert mit Wissenschaftsminister

14.11.2019 | München/Landshut.
Mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler (4.v.r.) sprachen die Landtagsabgeordneten Dr. Petra Loibl (3.v.l.) und Helmut Radlmeier (2.v.l.) sowie die Vertreter von HyBayern über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Wasserstofftechnologie.
Mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler (4.v.r.) sprachen die Landtagsabgeordneten Dr. Petra Loibl (3.v.l.) und Helmut Radlmeier (2.v.l.) sowie die Vertreter von HyBayern über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Wasserstofftechnologie.

Um Wasserstoff zu nutzen, ist einiges an technologischem Wissen nötig. Dank mehrerer Hochschulen ist entsprechendes Know-How in der Region vorhanden, wie Vertreter der Wasserstoffregion Landshut mit Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) besprachen. Gute Voraussetzungen also für den Start eines ehrgeizigen Projekts.

Die Initiative Wasserstoffregion Landshut will in den Landkreisen Landshut, Ebersberg und München Wasserstoff aus erneuerbaren Energien gewinnen und zusammen mit zahlreichen Partnern in den verschiedensten Bereichen zur Anwendung bringen. Unter dem Namen ‚HyBayern‘ läuft dafür derzeit eine Bewerbung in einem Bundeswettbewerb. Für die wissenschaftliche Begleitung des Projekts konnten sich die Initiatoren die Unterstützung von vier Hochschulen sichern. Damit hätte die Modellregion beste Startvoraussetzungen: Erneuerbare Energieträger sind vorhanden und Unternehmen, die den Wasserstoff abnehmen und Projekte umsetzen, stehen bereit. Zum Einsatz kommen soll der grüne Wasserstoff in Fahrzeugen wie etwa Bussen oder Gabelstaplern. Mithilfe der wissenschaftlichen Unterstützung der Hochschulen könne man vor Ort Gewinnung, Speicherung, Rückverstromung und Einbau stetig verbessern.

Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, zeigte sich beeindruckt von dem großen Netzwerk, dass die Initiative geknüpft hat. „Als Freistaat wollen wir immer an der Spitze des Fortschritts marschieren“, machte Sibler deutlich. Deshalb nehme Bayern nun zwei Milliarden Euro in die Hand, um seinen Spitzenplatz mithilfe einer Hightech Agenda zu halten.