Die Keramikschule bekannter machen

MdL Radlmeier im Gespräch mit der neuen Leiterin

13.11.2019 | Landshut.
Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier gratulierte der promovierten Ingenieurin Veronika Märkl zu ihrer neuen Stelle als Leiterin der Keramikschule.
Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier gratulierte der promovierten Ingenieurin Veronika Märkl zu ihrer neuen Stelle als Leiterin der Keramikschule.

Ob aus Fernost oder Europa: Die Keramikschule Landshut ist international berühmt. Doch in der Heimat ist die Schule am Marienplatz eher weniger bekannt. Wie man das ändern könnte, besprachen Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) mit der neuen Leiterin der Schule, Dr.-Ing. Veronika Märkl.

Die Keramikerin und promovierte Ingenieurin Veronika Märkl hat Mitte August die Leitung der Keramikschule von Annette Ody übernommen. Ody nannte sie eine Wunschkandidatin für diese Stelle. Veronika Märkl hat sich seitdem gut eingelebt, wie sie dem Landshuter Stimmkreisabgeordneten schilderte. Das ist auch nicht verwunderlich, war sie doch früher selbst Schülerin der Keramikschule. Man merkte dann schnell, dass Veronika Märkl eine Macherin ist. Sie ist eine, die etwas bewegen will.

Neue Projekte an Land gezogen

So konnte Märkl bereits berichten, dass die Keramikschule Landshut vom 5. bis 17. März 2020 bei der Munich Creative Business Week als Regionalpartner mit dabei ist. Die Munich Creative Business Week ist Deutschlands größte Design-Woche und dient für designaffine Unternehmen, Gestalter und Designagenturen als Plattform. Dank der prominenten Stellung als Regionalpartner wolle man die Keramikstadt Landshut in den Fokus rücken, erläuterte Märkl. Doch damit nicht genug: Aktuell bewerbe sich die Keramikschule um den Zuschlag für das Internationale Keramiksymposium im Jahr 2021 oder auch 2023, verriet Märkl.

Der Landshuter Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier, der im Kunstausschuss des Bayerischen Landtags mitarbeitet, zollte Märkl hierfür seinen Respekt. Die Stelle der Schulleitung sei optimal besetzt worden. Die frischen Ideen würden der Marke Keramikstadt Landshut gut tun. Das sei auch notwendig, war man sich einig. „Die Keramikschule ist in Landshut noch nicht bekannt genug“, fand Radlmeier.

Wie könnte man die Bekanntheit steigern?

Doch wie könnte man den Bekanntheitsgrad dieser hervorragenden Schule noch weiter steigern? Darüber diskutierten Schulleiterin und Abgeordneter. Generell stehe die Schule, aber auch die Keramik selbst in Landshut etwas im Abseits, meinte Radlmeier. Ein erster Schritt, das zu ändern, wäre etwa die Teilnahme der Keramikschule auf dem Haferlmarkt in der Freyung, um sich dort zu präsentieren. Ziel müsse es sein, die Marke Keramikstadt zu stärken und dafür auch in der Innenstadt präsent zu sein, waren Märkl und Radlmeier einer Meinung.

Veronika Märkl ist in Landshut geboren und aufgewachsen. Sie legte ihr Abitur am Gymnasium Seligenthal ab. Danach besuchte sie die Staatliche Berufsfachschule für Keramik Landshut. Sie studierte anschließend Keramik, Glas- und Baustofftechnik an der TU Bergakademie Freiberg. Veronika Märkl promovierte anschließend an der Technischen Universität Berlin. Sie war Stellvertretende Betriebsleiterin der Porzellanfabriken Christian Seltmann und Produktmanagerin beim Baustoff-Hersteller Cemex.