„Absolut gelungen“

Lärmminderung an der Marschallstraße

11.10.2019 | Josef Amann | Landshut.
Der Lärm an der Kreuzung Marschallstraße/Schönbrunner Straße wurde dank Helmut Radlmeier (r.) verringert – sehr zur Freude von Anwohner Edmund Bäumer.
Der Lärm an der Kreuzung Marschallstraße/Schönbrunner Straße wurde dank Helmut Radlmeier (r.) verringert – sehr zur Freude von Anwohner Edmund Bäumer.

Die Kreuzung Marschallstraße/Schönbrunner Straße war für Anwohner lange ein Graus: Wegen dort verbauter Pflastersteine rauschten Fahrzeuge mit großem Lärm darüber. Doch damit ist jetzt Schluss.

Edmund Bäumer wohnt seit 1995 in der Marschallstraße. „Eigentlich nur übergangsweise“, schildert er lachend dem CSU-Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier. Aus der Übergangszeit sind mittlerweile 24 Jahre geworden, denn Bäumer gefällt es in der grünen, stadtnahen Gegend. In den letzten Jahren war es mit der Idylle aber vorbei: Vor allem nachts brachten die Fahrzeuge, die über die gepflasterten Übergänge in der Marschallstraße und Hagrainer Straße rauschten, den Anwohner um den Schlaf. „Wenn in der Nacht die Ampeln ausgeschaltet werden, fahren viele sehr schnell den Berg runter über die Kreuzung – entsprechend laut ist das Geklapper über die Pflastersteine“, schilderte Bäumer.

Um der Lärmbelästigung ein Ende zu machen, wandte sich Bäumer an Helmut Radlmeier und bat den Stadtrat und Abgeordneten um Unterstützung. Dieser setzte sich bei der Stadtverwaltung für die Beseitigung der Pflastersteine ein. Mit Erfolg: In den Sommerferien wurde der Kreuzungsbereich neugestaltet und das Pflaster entfernt. „Die Maßnahme ist absolut gelungen - der Lärm ist weg“, freute sich Edmund Bäumer bei der Vor-Ort-Besichtigung mit dem Abgeordneten. Helmut Radlmeier wiederum dankte den Mitarbeitern des Tiefbauamts: „Die Umgestaltung der Kreuzung wurde im Rahmen des ohnehin vorgesehenen Straßenunterhalts durchgeführt. Die Pflastersteine wurden dabei durch Asphaltflächen ersetzt. Wieder einmal hat die Zusammenarbeit bestens geklappt – ganz ohne Stadtratsantrag“.