Verbesserung der Verkehrssituation

MdL Radlmeier im Staatlichen Bauamt – Wichtige Straßenbauprojekte besprochen

19.07.2019 | Landshut.
Ob Planung oder Bau: Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier und der Leiter des Bereiches Straßenbau am Staatlichen Bauamt Landshut, Robert Bayerstorfer (r.), hatten viele Straßenbauprojekte zu besprechen.
Ob Planung oder Bau: Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier und der Leiter des Bereiches Straßenbau am Staatlichen Bauamt Landshut, Robert Bayerstorfer (r.), hatten viele Straßenbauprojekte zu besprechen.

Der Landshuter Stimmkreisabgeordnete Helmut Radlmeier bat bei seinem Antrittsbesuch dem neuen Leiter des Bereichs Straßenbau im Staatlichen Bauamt, Robert Bayerstorfer, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit an. Der Landtagsabgeordnete besprach mit dem neuen Mann an der Spitze des Straßenbaus zudem die aktuellen Projekte in der Region. 

Ein langes Kennenlernen war nicht notwendig: Bayerstorfer und Radlmeier hatten bereits des Öfteren zusammengearbeitet, da Bayerstorfer zuvor schon im Staatlichen Bauamt und im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr tätig war. Dadurch konnten die beiden gleich in die Thematik einsteigen und wichtige Straßenbauprojekte für die Region Landshut besprechen. Das Großprojekt ist dabei die Weiterführung der B 15neu. Radlmeier betonte vor allem die Bedeutung des Brückenschlags von der A 92 über die Isar zur LA 14s. „Die Weiterführung der B 15neu an dieser Stelle ist verkehrlich hochwirksam für den Landshuter Osten und die Konrad-Adenauerstraße. Dieser Abschnitt ist zwar kurz, bringt aber viel“, bestätigte Bayerstorfer. Die sehr aufwendigen Planungen würden mit Hochdruck, aber auch mit der gebotenen Genauigkeit vorangetrieben.

Voran geht es auch bei einem anderen Projekt im Landkreis Landshut: Die verkehrsgeplagten Anwohner der B299 in Weihmichl und Arth sollen durch eine Ortsumfahrung entlastet werden. Man sei aktuell im Planfeststellungsverfahren, so Bayerstorfer. Das Verfahren wolle man möglichst zügig abschließen, um Baureife zu erlangen. Die Entlastung und Entschärfung weiterer Brennpunkte sprach daraufhin Radlmeier an. Zum einen diskutierten der Abgeordnete und Bayerstorfer die B 299-Kreuzung auf Höhe der Justizvollzugsanstalt Berggrub. Hier plant das Staatliche Bauamt, eine Brücke über die Bundesstraße zu bauen, um die Situation wesentlich zu verbessern. Ein weiteres großes Anliegen war Radlmeier die unfallträchtige Kreuzung der B 15alt auf Höhe der Ortschaft Martinshaun. Der Anschluss der B 15neu an die A 92 noch in diesem Jahr werde zwar das Verkehrsaufkommen an der Kreuzung zurückgehen lassen. Radlmeier sprach sich aber für eine weitere Entschärfung, etwa durch eine größere Geschwindigkeitsbegrenzung, aus.

Mittel erhöht

Andere Straßenbauprojekte sind dagegen bereits im vollen Gange, wie Bayerstorfer schilderte. So komme man beispielsweise bei der Sanierung der Wittstraße in der Stadt Landshut zwischen dem Kupfereck und dem Josef-Deimer-Tunnel gut voran. Man wird das Versprechen halten können, die Arbeiten bis Mitte August und somit rechtzeitig vor der Bartlmädult abgeschlossen zu haben. Gut voranschreite außerdem die Sanierung der Staatsstraße 2330 durch Thann und Vatersdorf in der Gemeinde Buch. Ebenfalls zur Sprache kam die Verbesserung der Lärmsituation für die Ergoldinger Bürger an der B 15alt.

Deutlich wurde, dass all diese Projekte in der Region Landshut viel Geld kosten. Es sei deshalb gut, dass der Landtag die Mittel für den Bau und den Erhalt der Staatsstraßen in Bayern erhöht habe, zeigte sich Bayerstorfer dankbar. Da auch die Baupreise anziehen, sei die Mittelmehrung daher sehr willkommen. Den Wunsch nach mehr Mitteln hatte Bayerstorfers Vorgänger dem Abgeordneten Radlmeier bei einem Gespräch vor zwei Jahren mit auf den Weg gegeben. Dieser hatte sich daraufhin an den damaligen Verkehrsminister Joachim Herrmann gewandt und auch gegenüber den zuständigen Nachfolgern das Anliegen immer wieder betont. Mittlerweile wurde der Haushaltsposten erst auf 290 und dann auf 310 Mio. Euro bayernweit erhöht. Das Geld könne man in der Region Landshut gut gebrauchen, waren sich Bayerstorfer und Radlmeier einig. Projekte, die die Verkehrssituation für die Bevölkerung verbessern, gebe es genügend.