„Bildung und Kultur für alle“

Evangelisches Bildungswerk erhält Förderung

27.06.2019 | Landshut/München.
Foto: Pixabay
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Das Evangelische Bildungswerk Landshut wird für sein Projekt „Bildung und Kultur für alle“ in diesem Jahr Mittel aus dem Kulturfonds des Freistaats erhalten, wie Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) mitteilt. Auch für das kommende Jahr gibt es eine Förderung.

Der Ausschuss für Bildung und Kultus des Bayerischen Landtags hat heute über die Verteilung der Mittel beraten, bevor der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen sie formal beschlossen hat. Im Jahr 2019 werden bayernweit Projekte in Höhe von über 450.000 Euro im Bildungsbereich gefördert.

Die Mittel fließen in den internationalen Ideenaustausch, in die kirchliche Bildungsarbeit und die Erwachsenenbildung sowie in vielfältige kulturelle Veranstaltungen und Projekte. Zu Letzteren zählen etwa Theater-, Performance- oder Musikproduktionen, Jugendkultur- und -kunstprojekte in der Region. Die Projekte zeichnen sich durch einen innovativen Ansatz wie etwa die gezielte Nutzung digitaler Möglichkeiten aus, sie bringen  vielfach Menschen aus unterschiedlichen Ländern beziehungsweise mit unterschiedlichen Kulturen zusammen und fördern das künstlerisch-kreative Vermögen der Teilnehmenden, häufig Schulen und Jugendgruppen.

Insgesamt können heuer 22 Maßnahmen neu gefördert werden. 
Eine davon ist das Bildungsprojekt "Bildung und Kultur für alle" des Evangelischen Bildungswerks Landshut. Im Zeitraum von Oktober 2019 bis Ende Februar 2021 soll damit ein kostengünstiges Angebot von Bildungsveranstaltungen für Menschen mit Transferleistungen oder geringem Einkommen längerfristig und nachhaltig etabliert werden. Pro Halbjahr sind ca. 75 Veranstaltungen geplant. Der Grundgedanke ist, dass Bildungsangebote in der Regel nicht zu 100 % an zahlende Teilnehmer verkauft werden können. Diese offenen Kapazitäten sollen an Bedürftige weitervermittelt werden. Des Weiteren sollen auch eigene Veranstaltungen konzipiert werden und in das Gesamtangebot mit einfließen. Weitere Partner sollen eingebunden werden.

„Was mir an dem Projekt besonders gefällt, ist die bewusste Ausrichtung auf ein nachhaltiges Angebot. Damit schafft man einen echten Mehrwert. Es freut mich, dass für das Projekt in diesem Jahr 9.600 Euro aus dem Kulturfonds nach Landshut fließen. Mehr noch: Im nächsten Jahr stehen 5.600 Euro bereit, um das Projekt zu unterstützen“, so Radlmeier.