Die Natur erlebbar machen

MdL Radlmeier besucht Umweltstation Landshut

03.04.2019 | Landshut.
Dr. Verena Eißfeller stellte dem Landshuter Stimmkreisabgeordneten Helmut Radlmeier (CSU) die Arbeit der Umweltstation vor.
Dr. Verena Eißfeller stellte dem Landshuter Stimmkreisabgeordneten Helmut Radlmeier (CSU) die Arbeit der Umweltstation vor.

57 Umweltstationen gibt es in Bayern. Dort wird naturwissenschaftliches Wissen fachlich fundiert, zielgruppengerecht und erlebnisorientiert vermittelt. Stadt und Landkreis Landshut betreiben zusammen eine solche Station, die Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) nun besuchte. Der Erfolg der Landshuter Umweltstation spricht für sich: 2018 wurden mit 167 Veranstaltungen rund 2.500 Bürger in der gesamten Region Landshut erreicht.

Die Leiterin der Umweltstation Landshut, Dr. Verena Eißfeller, schilderte dem Abgeordneten die Besonderheiten der Station: „Unsere Besonderheit ist, dass unser Team stets auf Tour ist. Denn wir sind nicht an das Gelände einer örtlich zentralen Umweltstation gebunden. Wir sind in Stadt und Landkreis Landshut dezentral unterwegs. So können wir für unsere Projekte verschiedene Orte wählen. Dazu zählen neben den festen Natur-Erfahrungsräumen und Lehrpfaden auch der öffentliche Raum in der Region Landshut“. Eißfeller betonte: „Das hat gleich mehrere Vorteile. Die Teilnehmer unserer Veranstaltungen und Projekte erleben die Vielfalt ihrer Lebensräume vor Ort. Zudem haben sie kurze Anfahrtswege“. Ein weiterer Pluspunkt: Sowohl städtische als auch ländliche Räume werde abgedeckt. So können Interessierte ganz unterschiedliche Aspekte der Natur erleben.
 
Viele Projekte
 
Eißfeller erklärte, dass das Team der Umweltstation Landshut fachlich und umweltpädagogisch bestens ausgebildet ist. Man arbeitet ganz im Sinne der Agenda 21. „Unser Ziel ist es, die Menschen in der Region Landshut nachhaltig für die Natur, ihre Heimat und die Umwelt zu begeistern. Wir wollen das Umweltbewusstsein stärken und letztlich dadurch die Lebensqualität der Menschen in der Heimat verbessern“. Im vergangenen Jahr wurden 167 Veranstaltungen durchgeführt, mit denen rund 2.500 Bürger in der gesamten Region Landshut erreicht wurden. Bestens ausgebildete Umwelt und Kräuterpädagoginnen vermittelten im Rahmen der allgemeinen Umweltbildung Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen Wissen und Erfahrungen zu unterschiedlichsten Natur- und Umwelthemen. „Dabei lautet die Devise bei den verschiedenen Angeboten für Kindergärten, Horte, Kindertagesstätten und Schulklassen erst einmal: Raus in die Natur“, so Eißfeller. Hier können die Teilnehmer beispielsweise lernen, Tierspuren zu lesen zu oder Wildkräuter zu bestimmen. Es gibt zudem öffentliche Naturerlebnis-Nachmittage und Führungen. Ganz aktuell entwickelt man gerade ein kindgerechtes Naturtheaterstück. Eißfeller unterstrich: „Im Mittelpunkt aller Aktionen stehen die Artenvielfalt der heimischen Fauna und Flora sowie die ökologischen Zusammenhänge der Lebensräume Wiese, Wald, Hecke und Gewässer“. Sie hob hervor: „Uns ist wichtig, dass die Teilnehmer mit einem Plus an Umweltwissen nach Hause gehen und sich gerne an die Veranstaltung erinnern“.
 
Planungssicherheit wichtig
 
Eine weitere Säule der Bildungsarbeit der Umweltstation ist die Fort- und Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften. Erziehern, Sozialpädagogen, Kinderpflegern und Lehrkräften wird ein fachlich und methodisch vielseitiges Weiterbildungsprogramm angeboten. Die Bandbreite und die innovativen Projekte der Landshuter Umweltstation beeindruckten den Landshuter Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier. An ihn richtete Eißfeller einen großen Wunsch: Eine zielgerechtere Förderung. Während neue Projekte gut unterstützt werden, brauche man für bewährte Konzepte Planungssicherheit. Die fehle bisher, so Eißfeller. Radlmeier sagte der Landshuter Umweltstation seine Unterstützung zu und versprach, sich an das Umweltministerium zu wenden. Oberbürgermeister Alexander Putz und Landrat Peter Dreier als Träger dieser gemeinsamen Umweltbildungseinrichtung begrüßen die wertvolle Unterstützung des Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier: Dass er sich persönlich für die Umweltstation einsetze, werten Putz und Dreier einmal mehr als Bestätigung für die hervorragende Arbeit, die das gesamte Team unter der Leitung von Dr. Verena Eißfeller leistet.