Verstärkung für die Naturschutzbehörde

Haushaltsausschuss genehmigt Stellen

19.02.2019 | München/Landshut.

Seit langem bemühen sich Landrat Peter Dreier (FW) und der Stimmkreisabgeordnete für die Region Landshut im Bayerischen Landtag, Helmut Radlmeier (CSU), um eine personelle Verstärkung der Unteren Naturschutzbehörde. Die Behörde am Landratsamt ist seit langem völlig überlastet. Nun konnte Radlmeier dem Landrat die gute Nachricht aus München übermitteln: Der Haushaltsauschuss hat den Weg für eine zusätzliche Stelle freigemacht.

Ende 2017 hatte Landrat Peter Dreier den Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier um Unterstützung gebeten. Der Grund: Die Unteren Naturschutzbehörde, welche am Landratsamt Landshut angesiedelt ist, ist mit nur zwei Planstellen unterbesetzt. Mitarbeiter der unteren Naturschutzbehörden sind bei Genehmigungen von Straßen, Leitungstrassen, Hochwasserschutzmaßnahmen und Wohngebieten beteiligt. Nachdem die Einwohnerzahlen im Landkreis stetig wachsen, steigt auch die Zahl der Vorgänge, bei denen die Naturschutzbehörde eingebunden ist. Hinzu kommen aufwendige Projekte wie die B15 neu.

Dreier und Radlmeier wandten sich in der Folge an diverse Kabinettsmitglieder mit dem Erfolg, dass die Stellen für besonders geforderte Landratsämter zwar im vergangenen Jahr in den Nachtragshaushalt eingestellt wurden - allerdings mit einer Sperre versehen. Diese Sperre aufzuheben, war nun das Ziel von Radlmeier, wofür er bei verschiedenen Fraktionskollegen im Landtag warb. Der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen im Bayerischen Landtag hat die Sperre der Stellen an den unteren Naturschutzbehörden nun aufgehoben. „Damit ist auch künftig eine zügige und unbürokratische Bearbeitung von naturschutzrechtlichen Fragen an den Landratsämtern möglich“, freut sich Landrat Peter Dreier, der dem Landtagsabgeordneten für seine Hilfe dankte. Dieser zeigte sich erleichtert: „Durch das zusätzliche Personal können an den unteren Naturschutzbehörden Vorhaben schneller und bürgerfreundlicher bearbeitet und abgewickelt werden“, so Radlmeier.