ÜFEX und S-Bahn-Halt

Verkehrsminister sagt Landshut Verbesserungen zu

14.02.2019
Eine ganze Reihe von guten Nachrichten für die Region Landshut hatte Verkehrsminister Hans Reichhart (l.) für den Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (r.) und CSU-Kreisvorsitzenden Thomas Haslinger im Gepäck.
Eine ganze Reihe von guten Nachrichten für die Region Landshut hatte Verkehrsminister Hans Reichhart (l.) für den Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (r.) und CSU-Kreisvorsitzenden Thomas Haslinger im Gepäck.

Landshut. Der Flughafen-Express, mit dem man auch aus der Region Landshut den Münchner Flughafen auf der Schiene erreichen kann, ist ein attraktives Angebot. Seit ziemlich genau zwei Jahren bemüht sich der Stimmkreisabgeordnete für die Region Landshut im Bayerischen Landtag, Helmut Radlmeier (CSU), dass dieses Angebot möglichst passgenau auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis Landshut abgestimmt wird. Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU) hat nun im Rahmen einer Pressekonferenz in Landshut weitere Verbesserungen zugesagt.

Schon 2017 konnte erreicht werden, dass der Flughafen-Express ÜFEX auch in Ergoldsbach hält. Dies war zunächst nicht vorgesehen. Im Jahr darauf setzte sich Radlmeier für diejenigen ein, die früh am Morgen von Landshut zum Flughafen München müssen. Das Problem der Frühpendler: Die Buslinie zum Flughafen lief mit dem Start des ÜFEX aus. Der erste Zug startet allerdings zu spät, um pünktlich zum Arbeitsplatz am Flughafen zu kommen. Nach mehreren Gesprächen mit der Regierung von Niederbayern, der Deutschen Bahn, der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und der Bayerischen Staatsregierung schließt seitdem ein Frühpendler-Bus die morgendliche Lücke.

Lücke geschlossen

Doch auch am späten Abend weißt der ÜFEX eine Fahrplan-Lücke auf: Von 22.30 Uhr bis 00.30 Uhr fährt kein Zug. Exakt um 22.30 Uhr endet aber für viele die Schicht am Flughafen. Ein Erreichen des letzten Zuges: unmöglich. Auf dieses Problem machte Radlmeier vor einiger Zeit Bayerns Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Dr. Hans Reichhart, aufmerksam und forderte eine Lösung. Auch Landshuts CSU-Kreisvorsitzender Thomas Haslinger suchte das Gespräch mit dem Staatsminister.

Reichhart folgte nun der Einladung nach Landshut und sagte konkrete Verbesserungen zu: „Euer Einsatz hat sich gelohnt“, so der Staatsminister in Richtung Haslinger und Radlmeier. Die abendliche Taktlücke wird möglichst bald mit einer Busverbindung geschlossen. So ist gesichert, dass man nach der Arbeit auch nach Hause kommt. Die Kosten des Busses werden von der FMG, der Betreibergesellschaft des Flughafens, übernommen. Dafür dankte Verkehrsminister Reichhart explizit dem Flughafen-Chef Michael Kerkloh, der diese Lösung ermöglicht habe. Die Details der Bus-Verbindung werden derzeit geklärt. Mit dem nächsten Fahrplanwechsel der Bahn im Dezember werde ein weiter Zug eingesetzt, womit die Lücke am Abend auch dauerhaft der Vergangenheit angehören wird, gab Reichhart bekannt, der Radlmeier und Haslinger für ihre Unterstützung vor Ort dankte.

S-Bahn-Halt


Reichhart hatte noch eine gute Nachricht für alle Zugfahrer aus der Region im Gepäck: Landshut wird S-Bahn-Haltepunkt. Sobald die zweite Stammstrecke in München fertigstellt ist, könne man auch im Umland das Angebot auf der Schiene noch weiter verbessern. Angepeilt sei hier das Jahr 2026. Stimmkreisabgeordneter Radlmeier freute sich über diese Zusage: „Damit wird auch der neue Landshuter Verkehrsverbund weiter gestärkt.“ „Eine gute Anbindung nach München ist für viele Landshuter sehr wichtig“, ergänzte Haslinger. Der S-Bahn-Halt sei ein guter Bestandteil eines modernen Konzeptes, welches alle Verkehrsträger einbinde, um die Bürgerinnen und Bürger in der Region vom Verkehr zu entlasten.

Angesprochen wurde auch die geplante Westtangente Landshuts: Hier sagte Reichhart Unterstützung des Freistaats zu, sobald die Stadt das Projekt konkret vorantreibt. Gleiches gilt für den Wohnungsbau: Durch die Wohnraumförderung und die staatliche Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim helfe der Freistaat in der Stadt gerne bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.