„Eine Lösung muss her“

MdL Helmut Radlmeier setzt sich für Frühpendler ein und trifft dazu Verkehrsstaatssekretär Josef Zellmeier

21.09.2018

München/Landshut. Ab Dezember kann man auch von Ostbayern aus den Flughafen München direkt mit dem Zug erreichen. Diese Verbesserung ist für die gesamte Region und auch Landshut eine sehr gute Nachricht. Der erste Fahrplan dieses neuen „Überregionalen Flughafenexpresses“ (ÜFEX) hat den Nachteil, dass der erste Zug am frühen Morgen für den ersten Schichtbetrieb am Flughafen erst um 4:32 Uhr am Flughafen ankommt.

„Wenn es so kommt, wie es bis jetzt aussieht, schaffen es Flughafen-Mitarbeiter nicht rechtzeitig zur Frühschicht“, so der CSU-Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier. Statt sich nur darüber zu beklagen, sucht er eine tragfähige Lösung. Deshalb traf er sich mit dem zuständigen Staatssekretär Josef Zellmeier vom Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.

Bei dem Treffen war man sich schnell einig, dass der ÜFEX eine sehr wichtige und richtige Investition für unsere Region und vor allem auch für die Stadt Landshut ist. Die 91 Mio. Euro sind gut investiert, um den Flughafen mit Ostbayern noch enger, schneller und leistungsfähiger zu vernetzen. „Jetzt kann es nicht sein, dass die Frühpendler auf der Strecke bleiben,“ so Radlmeier.

Damit rennt der CSU-Abgeordnete bei Josef Zellmeier, dem Staatssekretär für Wohnen, Bau und Verkehr, offene Türen ein: „Wir sehen den Handlungsbedarf“, versicherte Zellmeier im Gespräch mit dem Abgeordneten. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Bayerischen Eisenbahngesellschaft sagte dem Landtagsabgeordneten zu, das Verkehrsministerium, die Bayerische Eisenbahngesellschaft und die Deutsche Bahn an einen Tisch zu bringen, um sicherzustellen, dass man auch am frühen Morgen zum Arbeitsplatz kommt. Der Schienenpersonennahverkehr ist das Rückgrat der öffentlichen Personenbeförderung. Damit der öffentliche Verkehr optimal funktioniert, ist aber auch ein abgestimmtes Netz an Stadt- und Landkreisbussen notwendig.

Für den Freistaat sicherte Staatssekretär Zellmeier zu, schnellstmöglich eine Lösung für die Morgenpendler zu suchen. Denn die Pendler brauchen möglichst bald Klarheit, war man sich einig.