MdL Radlmeier: Mensa nimmt nächste Hürde

Haushaltsausschuss bewilligt Kosten

04.07.2018 | München/Landshut

Die Landshuter Hochschule soll eine neue Mensa bekommen. Auf dem Weg dorthin hat sie nun die nächste Hürde genommen. Der Haushaltsausschuss im Landtag billigte nun die Gesamtkosten. 

Die Mensa der Hochschule verfügt über ca. 125 Sitzplätze und ist damit für die rund 5.000 Studierende viel zu klein. Deshalb wird sie neben dem jetzigen Standort dem Bedarf entsprechend neu gebaut. „Die Gesamtkosten und die Umwandlung des Planungstitels in einen Bautitel hat der Haushaltausschuss des Bayerischen Landtags heute bewilligt, was mich sehr freut“, teilt Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut, mit.

Seit seiner Wahl in den Bayerischen Landtag im Herbst 2013 setzt sich Helmut Radlmeier für eine neue Mensa ein. Ursprünglich war eine Erweiterung und Sanierung der Mensa angedacht, was sich in der Folge aber als nicht zielführend erwies. Deshalb wurde ein Neubau geplant, der den heutigen Anforderungen an Größe und Ausstattung entspricht. Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf rund 13,6 Millionen Euro. Baubeginn der neuen Mensa soll im Herbst 2019 sein.

Nach Abschluss der Bauarbeiten soll die jetzige Mensa als Erweiterung der Bibliothek genutzt werden. Diese ist angesichts der hohen Studierendenzahlen ebenfalls zu klein. Damit wird ein weiteres Problem der Hochschule gleich mitgelöst.

Das Voranschreiten des Projekts freut die Hochschule und ihren Präsidenten Prof. Dr. Karl Stoffel: „Die neue Mensa brauchen wir dringend. Unser Dank gilt allen Unterstützern, die das Projekt vorangetrieben haben“, so Stoffel. Radlmeier hob in seinem Dank seine Fraktionskollegen im Haushaltsausschuss sowie Bildungsminister Bernd Sibler hervor, der in seiner Zeit als Wissenschafts-Staatssekretär die Bestrebungen für eine neue Mensa stark unterstützt hatte.

„Die Mensa ist für die Weiterentwicklung der Landshuter Hochschule und ihre Studierenden extrem wichtig. Ich danke daher allen Beteiligten für die Unterstützung“, so Radlmeier, Mitglied im Wissenschaftsausschuss.