Ideen für Zukunftsplan gesammelt

2. Miteinander reden - Zukunft gestalten

18.06.2018 | Ast
Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier (m.), Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz und Bezirksrätin Martina Hammerl sammelten in Ast Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger.
Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier (m.), Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz und Bezirksrätin Martina Hammerl sammelten in Ast Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger.

Die CSU-Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl am 14. Oktober, Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier, Landtagslistenkandidat Prof. Dr. Ralph Pütz, Bezirksrätin Martina Hammerl und Bezirkstagslistenkandidat Rudolf Schnur, sammeln mit ihrem Format „Miteinander reden – Zukunft gestalten“ Ideen und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern. Nach dem erfolgreichen Auftakt in Altdorf war Ast die zweite Station der Reihe. Zentrale Themen waren dabei die Steuerung der Migration, Nachhaltigkeit und Bildung.

Beim großen Themenbereich Nachhaltigkeit sprach man sich für eine lokale Energieerzeugung aus. Anstatt Hackschnitzel nach Österreich zu liefern, solle man sie lieber selbst nutzen. Durch den verstärkten Ausbau von Photovoltaikanlange auf Industriegebäude könne man ebenfalls noch viel mehr Strom vor Ort erzeugen, so ein Bürger.

Auch zur Mobilität hatten die Bürger Anregungen: Den stetig wachsenden Schwerlastverkehr müsse man stärker auf die Schiene verladen. Dies solle die Politik gegenüber der Deutschen Bahn forcieren. Die Möglichkeiten, die sich durch die fortschreitende Digitalisierung bieten, könne man für den Verkehrsbereich nutzen, um etwa Verkehrsströme besser zu steuern und Fahrgemeinschaften zu vereinfachen.

Breiten Raum in der Diskussion nahm die Bildung ein. Mancher sah in diesem Zusammenhang die Gefahr einer Überakademisierung. Auf der anderen Seite fehlten dem Handwerk qualifizierte Auszubildende. Um dringend benötigte Fachkräfte zu gewinnen, müsse deshalb das Handwerk weiter gestärkt werden. Dabei wurde die Rolle der Eltern betont, die bei der Berufswahl ihrer Kinder eine große Rolle spielten.

Das Hauptthema, welches die Gäste der Veranstaltung umtrieb, war eindeutig die Migration. Breite Rückendeckung gab es für den Masterplan Migration von Bundesinnenminister Horst Seehofer. Die dort festgehaltenen Rückweisungen an der Grenze müssten umgesetzt werden. Auch müsste geltendes Recht, das durch das Grundgesetz und EU-Recht vorgegeben sei, wieder durchgesetzt werden. Klar sei, dass Italien und Griechenland nicht alleingelassen werden dürften. EU-weite Solidarität müsse eingefordert werden.

Die zahlreichen Beiträge sammelten die Kandidaten und versprachen, sie in ihre politische Arbeit einzubringen und einen Zukunftsplan für die Region Landshut zu erarbeiten. Der dritte Teil der Veranstaltungsreihe findet am 24. Juli im Gasthaus Dallmaier in Ergoldsbach statt.