Bereits viel erreicht - es gibt aber noch viel zu tun!

Runder Tisch mit den Blaulicht-Organisationen

25.05.2018 | Region Landshut
v.l.: Rudi Schnur, Martina Hammerl und Helmut Radlmeier im Gespräch mit den
v.l.: Rudi Schnur, Martina Hammerl und Helmut Radlmeier im Gespräch mit den "Blaulicht-Organisationen". Es war ein sehr interessanter und konstruktiver Runder Tisch.

Der Landshuter Stimmkreisabgeordnete Helmut Radlmeier hat in den vergangenen Jahren bei seiner Arbeit im Landtag einen Schwerpunkt auf die Sicherheit in Bayern und der Region gelegt. So war es ihm eine Herzensangelegenheit, die Vertreter der so genannten "Blaulicht-Organisationen" in die Tafernwirtschaft Hotel Schönbrunn einzuladen. Am Gespräch nahmen auch Bezirksrätin Martina Hammerl und der Bezirkstagslistenkandidat Rudi Schnur teil. Die drei Politiker wollten aus erster Hand erfahren, wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Als Fazit wurde festgehalten, dass bereits viel erreicht wurde, es aber auch noch viel zu tun gibt.
 

Wie wichtig dieses Gespräch war, wurde durch die Gäste deutlich. Von allen Blaulicht-Organisationen aus der Region Landshut waren über 20 hochrangige Vertreter gekommen. Die Polizei war vollzählig anwesend mit den Dienststellenleitern Helmut Eibensteiner (PI Landshut), Stephan Schrottenbaum (Bundespolizei), Bernhard Walter (PI Rottenburg), Hermann Vogelgsang (PI Vilsbiburg) und Franz Geigenberger (Autobahnpolizei Wörth). 

Einiges erreicht

Der Landshuter Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier betonte eingangs: „Jeder Bürger möchte sich sicher fühlen. Dabei geht es nicht nur um die Polizei, sondern auch um das Technische Hilfswerk und die anderen Hilfs- und Rettungsorganisationen. Deshalb habe ich bei meiner Arbeit im Bayerischen Landtag das Thema Sicherheit ganz groß geschrieben". Radlmeier verwies hierzu auf regionale und überregionale Erfolge. So war Ende des vergangenen Jahrs die Freude groß, als man erreichte, dass die Marktgemeinde Ergolding für ihre drei neuen Feuerwehrfahrzeuge trotz schwieriger Sachlage die erhofften Fördergelder erhalten konnte. Mehr noch: Die Förderrichtlinien wurden daraufhin gleich bayernweit zum Vorteil für die Feuerwehren geändert. Radlmeier engagierte sich auch für Fortschritte in der Videokonferenztechnik, wodurch die Landshuter Polizei bei Vorführungen nun entlastet werden soll. Radlmeier erinnerte ferner, dass der Bayerische Landtag im Nachtragshaushalt 2018 in eine gut ausgestattete Polizei investierte. Die Mittel wurden um 35 Millionen Euro erhöht, wodurch unter anderem neue Mitteldistanzwaffen zur Bewältigung von Terror- und Amoklagen sowie mobile Fahrzeugsperren zum Schutz von Versammlungen und Veranstaltungen angeschafft werden konnten. Das bereits 2016 beschlossene Konzept "Sicherheit durch Stärke" sieht ferner auch für die Jahre 2019 und 2020 jeweils 500 neue Stellen für die Polizei vor. Es wurde also bereits viel erreicht.

Interessante Diskussion


Trotz dieser Erfolge bleibt aber noch viel zu tun. Interessante Erkenntnisse konnten aus der Diskussion gewonnen werden. So wurde deutlich, dass es Probleme beim Umbau von Gebäuden geben kann. Auch sei es für die Organisationen wichtig, Planungssicherheit zu haben, insbesondere bezüglich der Personalplanung. Ein unterschiedliches Meinungsbild ergab sich bei der Zufriedenheit mit dem Digitalfunk. Zweifel an der Technik bzw. Qualität wurden hinsichtlich der geplanten digitalen Alarmierung geäußert. Man erfuhr ferner, dass es Probleme bei Freistellungen für Fortbildungen gäbe. Einig waren sich alle Vertreter, dass man noch eine bessere finanzielle Ausstattung benötigen würde.

Viel Lob gab es von der Polizei für die Ehrenamtlichen: „Sie leisten Arbeit wie die Profis“. Überhaupt wurde die sehr gute Zusammenarbeit aller Organisationen untereinander gewürdigt. Lob gab es zudem für diese Veranstaltung, bei der alle mit vielen interessanten Informationen nach Hause gingen. Angesichts der positiven Resonanz hielt Radlmeier fest: „Diese Gesprächsrunde werden wir wiederholen!“